Interview zum Schumann-Violinkonzert

Das Violinkonzert in d-Moll von Robert Schumann hatte einen sehr steinigen Weg. In der Serie #akkordarbeit des Online-Magazins niusic setzt Antje Weithaas sich sehr für dieses Werk ein, denn sie findet, dass “Schumann nach wie vor nicht genug verstanden und gewürdigt wird. Den Platz, den er verdient hat, nimmt er leider im Konzertleben nicht immer ein. Und dann möchte ich natürlich eine Lanze für dieses wunderschöne Violinkonzert brechen. Es gibt so viele krude Theorien über dieses Stück, dass es immer nötig ist, darüber zu sprechen.”

Sie geht auf die einzelnen Sätze ein, spricht über die “Ungeigerischkeit” des Violinkonzerts (“kein Stück von Schumann ist geigerisch! Wenn man sich die großen Komponisten anschaut, haben sie nie für das Instrument geschrieben. Sie haben immer das Instrument benutzt, um ihre Ideen hörbar zu machen. Ich finde, es ist unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit, das möglich zu machen – egal wie schwer es ist. Das ist unser Job.”) und wie man dieses Werk authentisch klingen lassen kann. Das gesamte Interview kann man auf niusic nachlesen.

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